Jaaa, da kuckt ihr, wat? Nix mehr mit meinen geistigen Ergüssen hier auf broetchen.twoday.net. Aber keine Angst, es geht weiter:
Wie angekündigt, bin ich jetzt auf www.linksrechtslinks.de zu finden. Also Leute, dort geht es weiter, aktualisiert eure Bookmarks.
Wir sehen uns auf der anderen Seite
Eine der grundlegenden Fragen ist:
Greif ich zum Pinsel oder zum Radierer?
Anders gefragt: wie löse ich ein Problem: Kläre ich es oder ignoriere ich es?
An sich würde ich gern ein bisschen pinseln, aber das haben ja schon immer diese Kunststreber gemacht, die ich in der Schulzeit nie leiden konnte. Aber es ist halt einfach kreativer als immer seine Probleme zu ignorieren. Weglaufen tu ich ja schon nicht mehr.
Es ist immer leichter ein Idiot zu sein, als ein guter Kerl.
Trotzdem, guter Kerl oder nicht, einen kleinen Vorteil kann man sich immer gönnen.
Irgendwann kommt man mit allem klar: Die Hauptsache ist, dass man gute Freunde hat, die einen dabei helfen. Ich kann mir garnicht vorstellen, wie es wäre, ganz allein auf mich gestellt zu sein.
Ich glaube, ein Psychologe hat einmal geschrieben, dass Ablehnung der normale Weg der Menschen ist. Ablehnung also als Teil der Herausforderung des Lebens.
Von andauerndem Erfolg kann man also nicht wirklich etwas lernen.
Eine Sache, die mir in diesem Zusammenhang ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, ist, dass ich im Moment nicht dauernd abgelehnt werde. Einige Leute fangen schon an, mich mit anderen Augen zu sehen.
Am 11.02 spielen die Rifles in Berlin, ich könnte kostenlos hingehen, und bin aber im Winterurlaub. Schade.
Tut ihr mir einen Gefallen? Feiert die Vorband Fertig, Los! mal so richtig. Die Jungs und das Mädel haben es verdient. Wirklich.
Erinnert ihr euch an den Tag, als ihr gespürt habt, dass der Ort, an dem ihr aufgewachsen seid, nicht mehr euer Zuhause ist?
Man hat da noch sein ganzes Zeug und alles und irgendwie ist es auf einmal kein richtiges Zuhause mehr.
Das Gefühl ist weg, und man spürt, dass es nie wieder kommt. Man hat Heimweh nach einem Ort, den es nicht gibt.
Vielleicht ist das so eine Art Übergangsphase. Das Gefühl stellt sich erst ein, wenn man ein neues Zuhause hat. So mit eigenen Kindern. Nicht das ich mich nicht wohlfühlen würde, nein, aber es ist so, dass ich weder hier noch im Erzgebirge mich zuhause fühle.
Strange.
Vielleicht ist eine Familie genau das, eine Gruppe von Leuten, denen der selbe imaginäre Ort fehlt.
Es ist allgemein bekannt, wer mein Arbeitgeber ist, und dass ich mit ihm oft genug auch hart ins Gericht gehe.
Was ich aber sehr peinlich finde:
Die Axel-Springer-Akademie, eine Journalistenschule, bietet Herrn Niggemeier (dem von Bildblog) via Blogan, ihn einzuladen und eine Art Diskussionsrunde zu veranstalten.
Da denkt man nun als junger, gebildeter Mensch: Geil, dem muss man zustimmen! Und was sagt Stefan Niggemeier dazu? Er lehnt ab! "Die Art, wie Sie persönlich in der Vergangenheit mit meinen journalistischen Anfragen umgegangen sind; die Art, wie Vertreter der Axel-Springer-AG uns bei BILDblog seit zweieinhalb Jahren in verschiedener Weise diffamieren, mal als lächerliche Internet-Spinner, mal als gegen den Pressekodex verstoßende Kommerz-Maschine — all das lässt mich daran zweifeln, dass Ihnen an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit mir und meiner Kritik gelegen ist.
Und für einen netten PR-Gag für Ihre Akademie fehlt mir nicht nur die Zeit.
Aber ich frag gerne für Sie den Herrn Schultheis, vielleicht hat der ja auch keine Lust."
Das finde ich mehr als peinlich und feige. Erwartet er, persönlich zu Herrn Diekmann zur Audienz geladen zu werden? Wie soll ihn denn jemand ernst nehmen, wenn er solch ein Angebot ablehnt. Die Journalistenschüler sicher nicht. Er will also tatsächlich nur meckern ohne etwas zu verändern und scheut die direkte Konfrontation. Ich bin sehr enttäuscht. Schade.
Franz gibt es jetzt nicht nur zum hören, oder zum lesen, Franz gibt es jetzt auch neu mit bewegten Bildern. Nachdem ich mit Tom nichtmehr podcasten werde, nun der neue Star an meiner Seite:
Constantin, mein Arbeitskollege, und ich auf Arbeit privat:
Wir interpretieren u.A. Shame von den Monrose.
Also nur zur Information:
Mein Blog zieht demnächst um, so mit richtiger Domain und schick und so.
Bevor ich jeden Tag dumme Sprüche abschreibe, raushaue und interpretiere schreib ich lieber gar nichts.
Und heute noch oder morgen dürfte es eine kleine Überraschung geben, die nichts mit dem Umzug zutun haben.
Lasst es euch gut gehen, mir scheint die Sonne aus dem Arsch!
Also nicht das ihr denkt ich gehe unter die Wohnungsmakler!
Unsere tolle WG ist ja nun komplett, aber neben uns ist eine Wohnung frei.
Die hat 3 nette Zimmer, große Küche, kleines Bad mit Dusche, Abstellraum und Balkon. Die wird gerade renoviert. Und falls irgendwer Interesse hat in der Maximilianstraße 9 zu unseren Nachbarn zu gehören der kann sich ja mal bei mir unter den bekannten Wegen melden.
Das Recht haben in unserem Staat nicht Gerechtigkeit bedeutet, ist bekannt.
Und auch wenn es Rechtens wäre, dass die RAF-Terroristen freigelassen werden, bin ich aus tiefstem Herzen dagegen. Bei Frau Mohnhaupt ist es ja so, das sie sich gut geführt hat und deshalb mit einer Bewährung rechnen kann, und 25 Jahre Gefängnis sind ja trotzdem eine ganze Menge Zeit. Weiterhin hat sie keine Begnadigung beantragt, sondern folgt nur dem ganz normalen Rechtsweg. Das ist nicht schön, aber ok.
Man kann doch aber nicht jemanden wie Klar, der keinerlei Reue für getane Verbrechen empfindet, begnadigen. Da läuft mein Rechtsverständis völlig aus dem Ruder.
Der Sinn der Strafe sollte doch auch sein, seine Taten zu reflektieren und daraufhin dann Konsequezen zu ziehen.
Wenn er diese Konsequenzen nicht zieht, dann hat die Strafe noch nicht ihre Wirkung entfaltet. Die Angehörigen der Opfer wissen immer noch nicht, wie ihre Eltern umgebracht wurden, obwohl man mit einfachen Sätzen Gewissheit geben könnte. Und nachher inszeniert man sich noch in den Medien.
Es darf jedenfalls nicht sein, dass jemand, der die humanistischen Errungenschaften unseres Systems in Anspruch nehmen will, dann nicht zu so etwas wie Reue fähig ist.
Es ist ja so, dass auf einer Website meistens das darauf ist, was man erwartet. Was allerdings dieses Blog da zaubert ist sagenhaft: Geht hier mal auf "Open Video", lest euch aber vorher die Blogbeiträge durch.
Schick, oder?
Ich habe die momentan schlimmste aller möglichen Krankheiten: Mich hat die berühmt-berüchtigte tödliche Männergrippe erwischt!
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich ans Bett gefesselt einen Todeskampf von unmenschlichen Ausmaß führen werde und Erde in meinen Taschen habe!
Los, Mitleid für mich, sofort!
Es ist selten genug, dass ich Geld an Bettler, Straßenzeitungsverkäufer oder Musikanten in der U-Bahn gebe. Wenn, dann muss er schon extrem (!) gut sein.
Wie bettelt man also, um viel Geld zu bekommen:
1. Außergewöhnlich sein
Nach 3 Straßenzeitungsverkäufern, einem russischen Akordeon Spieler oder einfach jemand der bettelnd durchgeht geht es mir auf die Nerven. Wenn dagegen jemand mit einer Gitarre Mad World von Gary Jules in der U-Bahn spielt, habe ich potentiell gute Laune, und es lohnt sich schonmal, Geld zu geben.
2. Zeit haben
Nichts kann ich weniger leiden, als wenn Musiker nur eine Station lang spielen. Leute, daran merkt man doch, dass es keine Musik ist, was ihr macht. Kunst braucht Zeit, und die geht nun manchmal länger als 1 Station. Wer die nicht hat, sollte nicht spielen.
3. Idendifikationspotentiall
Wenn ein russisches Volkslied gespielt wird, hören die meisten weg. Wenn dagegen ein alter Klassiker gespielt wird, hören mehr Leute hin. Sowas wie das eben erwähnte Mad World, das gute alte Streets von London oder auch gerne einen Beatles Klassiker.
4. Sprecht die Leute nicht an!
Fangt einfach an zu spielen, jeder Idiot versteht was ihr wollt. Ich will nicht wissen ob du Klaus heißt und ein hartes Leben hast, dafür bekommst man von mir kein Geld. Ich bezahle den Wert, den ich bekomme, und nicht das Mitleid.
Ooh la la, ein sehr hübsches Video haben da die Jungs von Pale gezaubert, der unbestreitbar besten Live-Band im GhvC.
Guckst du hier (unbestreitbar, was Bands angeht ist myspace ungeschlagen!):
Lange nach einem Thema gesucht und nun gefunden:
Morgen gibt es in Kreuzberg einen Bürgerentscheid, in dem darüber entschieden wird, ob die Kochstraße endgültig in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt wird.
Dazu möchte ich aber noch ein paar Fakten erzählen: An der Kochstraße liegt sowohl die taz-Redaktion als auch das Axel-Springer Gebäude. Die taz, die im Rudi-Dutschke-Haus residiert, will meiner Ansicht nach nur private Eitelkeiten befriedigen. Sie hatte der linken Bezirksversammlung diese Umbenennung vorgeschlagen. Ich denke es geht nur darum, dass die taz, die schräg gegenüber der Bild sitzt, dem Verlag eins auswischen will. Es geht garnicht um Rudi-Dutschke.
Aber okay, sagen wir mal uns interessiert nur das Ergebnis, nicht wie es dazu gekommen ist, dann bleibt folgender Fakt:
Dutschke hat das Konzept der Stadtguerillas formuliert und lehnte die parlamentarische Demokratie ab. Da er ebenso Gewalt offen propagierte bin ich der Meinung, nach ihm muss nicht noch eine Straße benannt werden. Aber gerade weil beide Punkte zusammen spielen, Befriedigung persönlicher Eitelkeiten und antidemokratische Gesinnung bin ich gegen eine Umbenennung. Geehrt werden sollte er auf alle Fälle, denn er hat trotzdem die 68er Bewegung beeinflusst und damit einen wichtigen Teil zu unserer heutigen Bundesrepublik beigetragen.
Und ein Ziel hätte Dutschke sowieso erreicht: Wenn ausgerechnet die CDU, die Volksentscheide ablehnt(e), die Linken mit Basisdemokratie schlagen könnte: Das hätte doch was!
In Momenten der Wahrheit zeigen wir unser wahres Gesicht.
Meins fand ich recht gut, Tom wohl auch.
Wir haben ab sofort ein WG-Zimmer zu vergeben, kann sich gerne jemand melden wenn die Top-Favoritin (geheim! ;)) sich unerwarteterweise nicht für das Zimmer entscheidet.
Und noch ein kluger Spruch: Verändern heißt nicht unbedingt verschlechtern, es heißt nur verändern.
Zuguterletzt: Dadurch das sich das meiste nie verändert, stechen die Neuerungen so heraus.